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Projektmanagementsystem „Project Coordinator“


Problemstellung:


Es soll ein Projektmanagementsystem entwickelt werden, das den Zweck hat, die Verwaltung von Projekten und die internen Arbeitsabläufe in einem Betriebs oder einer Abteilung zu unterstützen, zu lenken und zu kontrollieren. Project Coordinator soll dabei nur ein Basissystem sein, das möglichst offene Schnittstellen zu bereits existierenden Systemen bietet, um eine optimale Integration in die Infrastruktur zu ermöglichen. Es soll eine leicht bedienbare und einheitliche graphische Schnittstelle bieten und durch Controlling-Funktionen die Planung und Entscheidungsfindung unterstützen.

Aufgabenstellung:

Das zentrale Objekt im System soll ein Prozess sein. Ein Prozess kann beliebig viele Unterprozesse beinhalten. Es gibt mehrere Typen von Prozessen, die sich in Komplexität und Anzahl der Eigenschaften unterscheiden. Diese Prozesse können strukturell oder chronologisch voneinander abhängig sein.
z.B.:

  1. Projekte
  2. Teilprojekte
  3. Tasks


Woraus besteht ein Projekt?
-    Beliebig viele Unterprozesse (beliebige Baum-Tiefe)
-    Start-/Endzeit
-    Mitarbeiter/Teams, die einzelnen Prozessen zugeordnet sind und für diese verantwortlich sind.
-    Auftraggeber (Kunde, Abteilung,…)
-    Termine und Meilensteine: Zu jedem beliebigen Prozess kann es Termine und Meilensteine geben.
-    Taskverwaltung: Ein Task kann einem Mitarbeiter zugeordnet werden. Wenn ein Task eine bestimmte Grösse erreicht, kann er in einen Prozess umgewandelt werden. (Ein Task entspricht einem Blatt eines Prozessbaums)
-    Es gibt Abhängigkeiten zwischen einzelnen Prozessen (ein Prozess muss abgeschlossen sein, damit ein anderer beginnen kann, 2 Prozesse müssen gleichzeitig abgewickelt werden,…)


Darstellung/Userinterface:
-    Struturelle Darstellung der Prozesse als Baum. (Siehe oben)
-    Chronologische Darstellung (mit Prozessen, Terminen, Meilensteinen, Todos und deren Abhängigkeiten) .
-    Termine und Meilensteine sollen in die chronologische Darstellung eingebunden werden.
-    Filterfunktionen sollen eine übersichtliche Darstellung ermöglichen (nur bestimmte Projekte, nur für bestimmte(n) Mitarbeiter, …)
Projekttemplates:
-    Die Struktur eines (Teil-)Projekts soll wieder verwendbar sein: extrahieren von sogenannten Templates.
-    Der Benutzer soll dabei bestimmen, wie weit die Extrahierung reichen soll (wie viele Stufen, Teams?, Meilensteine?, …)
-    Diese Templates sollen mit einem Editor verändert werden können.
Rechteverwaltung:
-    Zentrale Verwaltung der Rechte eines Benutzers/Teams/Gruppen
-    Berechtigungen sind von Projekten abhängig (Prozesseigentümer, Mitarbeiter,…)
-    Jeder Mitarbeiter soll nur die Teile sehen/ändern dürfen, für die er berechtigt ist.
Schnittstellen:
-    Das System soll möglichst offen gestaltet werden (Schnittstellen zu DMS, Benutzerverwaltung, …)
-    Es soll ein Konzept erarbeitet werden, das es erlaubt, neue Module einfach einzubinden, bzw dass das system nur mit den von Kunden gewünschten Modulen ausgeliefert werden kann.
-    Auch das GUI sollte optionale Module unterstützen.
-    Zusätzlich soll das GUI für Kunden leicht angepasst werden können (Corporate Design)
 

Plattform: C#
Betreuer: Wolfgang Beer
Bearbeiter: Bernhard Lackner
Ausgabe: Oktober 2002